(Bild: The Wave Music)

GWSN haben für die Aufhebung ihrer Arbeitsverträge geklagt und in der ersten Instanz gewonnen.

K-Pop-Gruppen der vierten Generation lassen sich Knebelverträge und schlechte Behandlung durch Manager und Labels nicht mehr gefallen – nachdem OMEGA X und ein Teil von LOONA bereits erfolgreich geklagt haben, haben nun auch die Girlgroup GWSN (Girls in the Park) ihr altes Label The Wave Music verklagt.

Im Falle von GWSN war es den Mitgliedern seit 2021 nicht mehr möglich, aktiv als Idols zu arbeiten. Ab Februar 2022 kam außerdem hinzu, dass The Wave Music die Miete des gemeinsamen Wohnraums nicht mehr gezahlt hatte und die Mitglieder ausziehen mussten. Zusätzlich dazu hatten die Mitglieder seit Juli 2022 weder Orte zum Üben ihrer Choreographien noch Manager:innen, da diese allesamt das Label verlassen hatten. The Wave Music zahlte außerdem nicht mehr für Lebensmittel oder Lebenshaltungskosten und hatte “vergessen”, das Arbeitsvisum für die zwei nicht-koreanischen Mitglieder (Miya und SoSo) verlängern zu lassen. Aufgrunddessen mussten die beiden eine Strafe zahlen und haben nun einen Eintrag im Vorstrafenregister.

Da The Wave Music keinerlei Informationen zur Klage eingereicht hat oder nachwies, wie viel Geld für die Gruppe in den letzten Jahren gezahlt wurde, gewann GWSN in der ersten Instanz. Damit werden die Arbeitsverträge mit The Wave Music offiziell aufgehoben – sollte das Label sich innerhalb der nächsten 14 Tage nicht doch noch zu Wort melden.

Da bereits im Oktober 2022 einer der Producer (Swin Lee), der mit GWSN gearbeitet hatte, in einem Instagram Live meinte, The Wave Music gäbe es de facto nicht mehr, scheint es jedoch sehr unwahrscheinlich, dass das Label sich zum Gerichtsurteil äußern wird.

 

By Min

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